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Fakten und Zahlen zur Finanzierung

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    Fakten und Zahlen zur Finanzierung

    Zwei Beiträge in KiTa aktuell MO aus dem Link-Verlag zur Finanzierung der Kindertagesbetreuung z.B. in Brandenburg liefern grundsätzliche Erläuterungen (Ausgabe 9/2019) und Zahlen zur Finanzierungsentwicklung und zur Verteilung der Finanzierungslasten (Ausgabe 10/2019). Damit steht nun auch öffentlich die Grundlage für eine sachgerechte und faktenbasierte Diskussion um die Finanzierung der Kindertagesbetreuung in Brandenburg - jenseits einer "gefühlten und behaupteten Realität" - zur Verfügung.

    Die Beiträge sind ebenfalls enthalten in der nächsten Nachlieferung zum Praxiskommentar "Kindertagesbetreuung in Brandenburg".
    Es grüßt freundlich
    Detlef Diskowski

    #2
    Ein kleiner Ausriss aus dem Teil 2 des Artikels (KiTa aktuell MO 10.2019): Die Entwicklung der Finanzierung und der Finanzierungsanteile von 2000 bis 2016.

    (Es wird spannend sein, die Aktualisierung durch die Daten 2017 ff. zur Kenntnis zu nehmen und zu bewerten. Relativ sicher ist, dass der Landesanteil durch die Konnexitätsfolgen steigen wird.)
    Es grüßt freundlich
    Detlef Diskowski

    Kommentar


      #3
      Guten Morgen,

      interessante Aufstellung. Sagt das überhaupt etwas über die tatsächlichen Elternbeiträge in freien und städtischen Kitas aus? Welche Grundlagen (Zahlen) hat diese Tabelle? Sagt es tatsächlich etwas über den finanziellen Aspekt bei freien Trägern aus. Diese berufen sich ja auf Betriebsgeheimnis...

      Für diese Aufstellung könnte ich noch mindestens 2 weitere einstellen, die diese teilweise identisch seit 2006 sieht....

      Aber das auch nur am Rande...

      Einen schönen Tag

      Familie Strange

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        #4
        Hallo,

        die Grafik kam mir bekannt vor, ich sah in Ihr Gute-Kita-Handout und fand sie auf Seite 22.

        Dort findet man in der Legende noch die freien Träger. Um sie oben auf den Balken zu finden, musste ich das Bild vergrößern. In der neuen Grafik hier hat man sie wegen Bedeutungslosigkeit weggelassen. Deshalb unterscheiden sich die Prozentsätze rechts in der Nachkommastelle.

        Mir stößt allerdings die Bezeichnung "örtliche öff. Träger" auf. "öTöJH" wäre eindeutiger gewesen. Natürlich fehlt in der Legende der Platz für die ausgeschriebene Bezeichnung. Aber so denkt man zuerst an Träger der Einrichtungen und nicht an Träger der Jugendhilfe. Aber zum einen sind Einrichtungsträger nicht (in diesem Umfang) an der Finanzierung beteiligt und zum anderen liest man im Handout rechts "Jugendämter".

        Aber: Jugendämter haben auch kein eigenes Geld, die Kreisumlage wird von den Kommunen finanziert. Insofern ist die Grafik irreführend. (Ja, die Kindertagesbetreuung ist kommunale Aufgabe, ich will gar nicht meckern. Aber das sollte in der Grafik auch sichtbar sein.)

        Das Jugendamt verteilt zwar auch die Zuschüsse vom Land, aber die sind ja extra dargestellt.

        Sagt das überhaupt etwas über die tatsächlichen Elternbeiträge in freien und städtischen Kitas aus? Welche Grundlagen (Zahlen) hat diese Tabelle? Sagt es tatsächlich etwas über den finanziellen Aspekt bei freien Trägern aus. Diese berufen sich ja auf Betriebsgeheimnis...
        Das Diagramm zeigt zunächst die Entwicklung in den letzten Jahren. Dass die Kosten steigen, liegt natürlich auch an der Inflation. Man könnte das Diagramm auch inflationsbereinigt zeichnen, dann würde man sehen, (da bin ich mir sicher) dass die Kosten trotzdem steigen. Qualität hat eben ihren Preis. Im Gegensatz zu dem Diagramm im Handout sind hier auch die Kinderzahlen mit dargestellt. Verknüpft man die Zahlen miteinander, könnte man die Kosten je Kind darstellen. Dann würde die Delle um 2006 verschwinden, das Wachstum wäre ziemlich gleichmäßig.

        Das wichtigste, was das Diagramm zeigt, ist die Verteilung der Kosten. Ohne diese Darstellung hat jeder Beteiligte das Gefühl, die Kostensteigerung wird voll auf seinem Rücken ausgetragen. Aber man sieht zunächst, dass über den gesamten Zeitraum die Kostenverteilung siemlich gleich geblieben ist.

        Schaut man genauer hin, erkennt man, dass sich das Land bis 2003 zunehmend aus der Finanzierung zurückgezogen hat, aber seit 2010 kräftig aufgeholt hat. Dazwischen hat der kommunale Anteil (ohne Jugendamt) eine Delle. Ich vermute den Grund für die ganze Verschiebung in einer Strukturreform. Es begann vermutlich mit einer Gesetzesänderung, setzte sich mit Satzungsänderungen fort, zuletzt erkannten bedürftige Eltern zunehmend die Möglichkeit, Beiträge vom Jugendamt erstattet zu bekommen.

        Als Grund für die Steigerung des Elternanteils am Ende vermute ich kalte Progression. Es lässt sich aber nicht ausschließen, dass einige Träger die Eltenbeiträge zur Haushaltssanierung nutzen wollen.

        Nein, über freie Träger sagt die Darstellung gar nichts aus. Was das Betriebsgeheimnis betrifft, wenn die Mitarbeiter jedem Vater oder jeder Mutter die Zahlen zeigen und erklären würden, kämen sie nicht mehr zum Arbeiten. Aber ein Elternbeirat sollte schon die Möglichkeit zum Einblick haben. Auf jeden Fall müssen freie Träger der Standortkommune eine Abrechnung vorlegen, die diese prüft, bevor sie Zuschüsse gibt.

        Gruß

        Hascheff

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          #5
          Auch von mir einen guten Morgen,

          Ich verstehe ja, dass für Eltern die Elternbeiträge relativ wichtig sind - aber es gibt nicht für Eltern auch andere wichtige Kitathemen und es gibt auch andere Perspektiven auf Kita?????

          Die zitierte Heftbeiträge behandeln die Frage der Entwicklung der Finanzierung der Kita (und daran tragen die Eltern richtigerweise den geringsten Anteil).

          Die Daten sind aus der offiziellen Rechnungsstatistik und der erste Beitrag behandelt ausführlich die methodischen Fragen.
          Es grüßt freundlich
          Detlef Diskowski

          Kommentar


            #6
            Ebenfalls guten Morgen,

            aber es gibt für Eltern auch andere wichtige Kitathemen und es gibt auch andere Perspektiven auf Kita.
            Ja, sicher. Ich weiß von meinen Söhnen, die waren bzw. sind beide im Elternbeirat, dass dort Probleme gelöst werden mussten, auch Eltern mit anderen Ansichten bisweilen zur Vernunft gebracht werden mussten. Aber das läuft in der Regel intern.

            Gruß

            Hascheff

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              #7
              Hallo Hascheff,

              Ihre differenzierten Anmerkungen geben mir die Gelegenheit für einige Klarstellungen und Präzisierungen; danke dafür!

              die Grafik kam mir bekannt vor, ich sah in Ihr Gute-Kita-Handout und fand sie auf Seite 22.
              Welch Zufall, stammt sie doch von denselben Autoren: "Diskowski/Pörksen"

              Dort findet man in der Legende noch die freien Träger. Um sie oben auf den Balken zu finden, musste ich das Bild vergrößern. In der neuen Grafik hier hat man sie wegen Bedeutungslosigkeit weggelassen. Deshalb unterscheiden sich die Prozentsätze rechts in der Nachkommastelle.
              Wer sich die Mühe macht den gesamten Artikel zu lesen wird dort erfahren, dass es keine verlässlichen Daten über die Kostenbeteiligung freier Träger gibt und dass daher ein fixer Prozentsatz ANGENOMMEN wird. In der aktuellen Auswertung wurde darauf verzichtet, weil freie Träger in BB weder in der Lage sind, noch aufgrund ihrer Rolle als "Erfüllungsgefhilfen für den Rechtsanspruch" eigentlich dazu verpflichtet werden könnten. (Deshalb ist die Regelung des KitaG über die Eigenleistung, ebenso wie die in den anderen Kita-Gesetzen der Länder eigentlich obsolet.)

              Mir stößt allerdings die Bezeichnung "örtliche öff. Träger" auf. "öTöJH" wäre eindeutiger gewesen.
              Dieser Einwand ist zutreffend.

              Aber: Jugendämter haben auch kein eigenes Geld, die Kreisumlage wird von den Kommunen finanziert. Insofern ist die Grafik irreführend. (Ja, die Kindertagesbetreuung ist kommunale Aufgabe, ich will gar nicht meckern. Aber das sollte in der Grafik auch sichtbar sein.)

              Das Jugendamt verteilt zwar auch die Zuschüsse vom Land, aber die sind ja extra dargestellt.
              Sehr geehrter Hascheff, der eigene Standpunkt bestimmt immer die Sichtweise - oder wie K.M. sagt, das "Sein bestimmt das Bewusstsein".

              Was ist wohl "eigenes Geld"? Die Gemeinden leben vorrangig von den Zuweisungen des Landes und ihnen zugewiesene Anteile am Steueraufkommen. Das Land Brandenburg lebt z.T. vom Länderfinanzausgleich und Bundeszuweisungen. .....usw. ...und alles ist Geld der Bürger (auch die Schulden, die spätere Bürger abzahlen müssen.)

              Die Statistik weist daher die spezialgesetzlich bestimmten Geldflüsse aus und vernachlässigt pauschale Zuweisungen oder Anteile am Steueraufkommen. (Was übrigens in dem Artikel auch dargestellt ist - was aber in einer Grafik nicht darstellbar ist. Insofern ist Ihre Aussage so richtig wie sie falsch ist.

              Sagt das überhaupt etwas über die tatsächlichen Elternbeiträge in freien und städtischen Kitas aus? Welche Grundlagen (Zahlen) hat diese Tabelle? Sagt es tatsächlich etwas über den finanziellen Aspekt bei freien Trägern aus. Diese berufen sich ja auf Betriebsgeheimnis...
              Auch hier ist die Lage differenzierter .... auch dies wird in dem Artikel ausführlicher dargestellt.

              Ich weiß, dass viele Menschen den Meinungspingpong per facebook als Grundlage ihrer Haltung für ausreichend halten ... hier im Forum kann es differenzierter und genauer zugehen ... aber manchmal mässte man trotzdem tiefer schürfen. Dafür stellen die zitierten Artikel Materialien bereit; eine Tabelle alleine, ist eine starke Verkürzung (deshalb zitiert als "Ausriss...").

              Das Diagramm zeigt zunächst die Entwicklung in den letzten Jahren. Dass die Kosten steigen, liegt natürlich auch an der Inflation. Man könnte das Diagramm auch inflationsbereinigt zeichnen, dann würde man sehen, (da bin ich mir sicher) dass die Kosten trotzdem steigen.
              Die Tabelle zeigt immerhin 16 Jahre und die Inflation hat bei dieser Kostenentwicklung einen relativ geringen Einfluss, deshalb ist es unnötig und verwirrt eher, hier darauf extra noch hinzweisen (0,3% min. in Jahr 2009 bis 2.8% max. im Jahr 2008)

              Qualitsät hat eben ihren Preis. Im Gegensatz zu dem Diagramm im Handout sind hier auch die Kinderzahlen mit dargestellt. Verknüpft man die Zahlen miteinander, könnte man die Kosten je Kind darstellen. Dann würde die Delle um 2006 verschwinden, das Wachstum wäre ziemlich gleichmäßig.
              Sind Sie vielleicht wieder etwas zu stark auf die Kosten der Gemeinde fixiert? Bei den anderen Beteiligten zeigt sich keine Delle.

              Das wichtigste, was das Diagramm zeigt, ist die Verteilung der Kosten. Ohne diese Darstellung hat jeder Beteiligte das Gefühl, die Kostensteigerung wird voll auf seinem Rücken ausgetragen. Aber man sieht zunächst, dass über den gesamten Zeitraum die Kostenverteilung siemlich gleich geblieben ist.
              Ja; ist es nicht bemerkenswert, dass es trotzdem kaum Interesse an diesen Daten gibt!!!!??? Diskutiert es sich womöglich leichter ohne Fakten?

              Schaut man genauer hin, erkennt man, dass sich das Land bis 2003 zunehmend aus der Finanzierung zurückgezogen hat, aber seit 2010 kräftig aufgeholt hat. Dazwischen hat der kommunale Anteil (ohne Jugendamt) eine Delle. Ich vermute den Grund für die ganze Verschiebung in einer Strukturreform. Es begann vermutlich mit einer Gesetzesänderung, setzte sich mit Satzungsänderungen fort, zuletzt erkannten bedürftige Eltern zunehmend die Möglichkeit, Beiträge vom Jugendamt erstattet zu bekommen.
              In dem jetzt vielfachvon mir zitierten Artikel sind wir auf einige Bezüge zu Gesetzesänderungen eingegangen. Das wäre eigentlich für eine rationale Diskussion zwischen Land, Gemeinden, Kreisen, Eltern, freien Trägern ...höchst interessant. Aber.....s.o.

              Als Grund für die Steigerung des Elternanteils am Ende vermute ich kalte Progression. Es lässt sich aber nicht ausschließen, dass einige Träger die Eltenbeiträge zur Haushaltssanierung nutzen wollen.
              Auch die Elternvertretungen sind eher an gefühlter Realität als an allgemeinen Fakten interessiert ... und es wird leider sehr selten unterschieden zwischen Regelung und Paxis.... meint: wenn sich einzelne Träger nicht an das Gesetz halten wird dies für ein allgemein unzureichendes Gesetz angesehen. Sind aber Ampeln falsch, nur weil es Menschen gibt, die trotz roter Ampel die Kreuzung überqueren?

              Nein, über freie Träger sagt die Darstellung gar nichts aus. Was das Betriebsgeheimnis betrifft, wenn die Mitarbeiter jedem Vater oder jeder Mutter die Zahlen zeigen und erklären würden, kämen sie nicht mehr zum Arbeiten. Aber ein Elternbeirat sollte schon die Möglichkeit zum Einblick haben. Auf jeden Fall müssen freie Träger der Standortkommune eine Abrechnung vorlegen, die diese prüft, bevor sie Zuschüsse gibt.
              Wenn man das als Problem der Gemeinde sieht, stimmt das (s.o. die Frage der Perspektive

              Andererseits ist m.E. nur historisch begründbar, wieso die freien Träger bei der Erhebung der Einnahmen und Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfestatistik ausgenommen sind. In Brandenburg wird ca. 1 Mrd€ für Kindertagesbetreuung aufgebraucht und ca. davon die Hälfte im Zusammenhang mit Einrichtungen freier Träger. Es gibt m.E. kein zeitgemäßes Argument, diese aus der öffentlichen Statistik auszunehmen.
              Es grüßt freundlich
              Detlef Diskowski

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                #8
                Hallo Herr Diskowski,

                Sind Sie vielleicht wieder etwas zu stark auf die Kosten der Gemeinde fixiert? Bei den anderen Beteiligten zeigt sich keine Delle.
                Ich meinte die Delle in der Gesamtfinanzierung. Die Delle ist weniger absolut, nur relativ zu sehen.

                Was ist wohl "eigenes Geld"? Die Gemeinden leben vorrangig von den Zuweisungen des Landes
                Diese Sichtweise ist mir zu philosophisch, zu kompliziert und vor allem zu unproduktiv.

                Andererseits ist m.E. nur historisch begründbar, wieso die freien Träger bei der Erhebung der Einnahmen und Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfestatistik ausgenommen sind. In Brandenburg wird ca. 1 Mrd€ für Kindertagesbetreuung aufgebraucht und ca. davon die Hälfte im Zusammenhang mit Einrichtungen freier Träger. Es gibt m.E. kein zeitgemäßes Argument, diese aus der öffentlichen Statistik auszunehmen.
                Nein, meines Erachtens sind freie Träger bewusst per Gesetz von der Finanzierung der Kindertagesbetreuung ausgenommen. Es gibt ja zwei Arten: Elterninitiativen kann man höchstens mal einen Arbeitseinsatz zumuten, große Verbände, z. B. DRK, müssen ihre anderen Aufgaben aus Spenden und anderen Zuwendungen finanzieren, ihnen ist nicht zuzumuten, auch noch die Kinderbetreuung zu bezuschussen. Wir können froh sein, wenn sie nicht auf die Idee kommen, aus der Kinderbetreuung Gewinn abzuschöpfen.

                Deshalb ist die Regelung des KitaG über die Eigenleistung, ebenso wie die in den anderen Kita-Gesetzen der Länder eigentlich obsolet.
                Ja, aber er stört auch nicht großartig, er irritiert nur etwas. Eine Funktion kann man ihm schon zusprechen: Die Verwaltungskosten, die auch der freie Träger hat, können mit einer Pauschale abgegolten werden. Es widerspräche dem Prinzip des angemessenen Aufwands, genauer abzurechnen.

                In dem jetzt vielfachvon mir zitierten Artikel sind wir auf einige Bezüge zu Gesetzesänderungen eingegangen.
                Er steht mir leider nicht zur Verfügung.

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                  #9
                  Nur ein paar kurze Anmerkungen, damit das hier nicht zum Zwiegespräch wird.


                  Was ist wohl "eigenes Geld"? Die Gemeinden leben vorrangig von den Zuweisungen des Landes
                  Diese Sichtweise ist mir zu philosophisch, zu kompliziert und vor allem zu unproduktiv.
                  Das finde ich auch, nur haben Sie das Argument selbst aufgebracht, um die Beteiligung der Landkreise zu relativieren. Also entweder ... oder!

                  Nein, meines Erachtens sind freie Träger bewusst per Gesetz von der Finanzierung der Kindertagesbetreuung ausgenommen. Es gibt ja zwei Arten: Elterninitiativen kann man höchstens mal einen Arbeitseinsatz zumuten, große Verbände, z. B. DRK, müssen ihre anderen Aufgaben aus Spenden und anderen Zuwendungen finanzieren, ihnen ist nicht zuzumuten, auch noch die Kinderbetreuung zu bezuschussen. Wir können froh sein, wenn sie nicht auf die Idee kommen, aus der Kinderbetreuung Gewinn abzuschöpfen.
                  Ich kann mich schon noch ganz gut erinnern, wie diese Regelung den Weg ins Gesetz gefunden hat; ich war nämlich beteilligt . ...und die Diskussion ist grundsätzlicher, hat sehr alte Wurzeln (1920 Reichsjugendkonferenz..) als sie hier angerissen wird. Wen´s interessiert kann ich gerne mit Material versorgen.

                  In dem jetzt vielfachvon mir zitierten Artikel sind wir auf einige Bezüge zu Gesetzesänderungen eingegangen.
                  Er steht mir leider nicht zur Verfügung.
                  Die Zeitschrift KiTa aktuell erscheint beim Link Verlag https://shop.kita-aktuell.de/?wkn=59...2e47a9d28e1a2a und ist auch in einigen Kitas vorhanden.
                  Es grüßt freundlich
                  Detlef Diskowski

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                    #10
                    Zitat von Strange Beitrag anzeigen
                    Sagt das überhaupt etwas über die tatsächlichen Elternbeiträge in freien und städtischen Kitas aus?
                    JA, wieso nicht? Sie sagt, welchen Anteil Eltern an der Aufbringung der Gesamtkosten der Kindertagesbetreuung haben. Sie sagt nichts über den Elternbeitrag in einer einzelnen Kita aus, sondern über den Durchschnitt. Da aber häufig insbes. auf Facebook und anderen öffentlichen Verlautbarungen von DEN Elternbeiträgen in Brandenburg im Allgemeinen geschrieben wird, ist es vielleicht hilfreich, die allgemeinen Zahlen zur Kenntnis zu nehmen.
                    Ob man das für zuviel, zuwenig, gerade richtig... ansieht, ist eine Angelegenheit der eigenen Meinung und der öffentlichen Diskussion. Diese wird aber aus meiner Sicht fundierter und qualifizierter, wenn die Grundlage des "zuviel" oder "zu wenig" einbezogen wird.

                    Zitat von Strange Beitrag anzeigen
                    Für diese Aufstellung könnte ich noch mindestens 2 weitere einstellen, die diese teilweise identisch seit 2006 sieht...
                    Das würde mich sehr interessieren, da m.E. diese Zahlen bisher nicht öffentlich zur Kenntnis genommen wurden. Wenn Sie andere Aufstellungen haben ..... nur her damit. Es kann nur klarer und fundierter werden
                    Es grüßt freundlich
                    Detlef Diskowski

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