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Interne Eingewöhnung mit Corona-Massnahmen

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    Interne Eingewöhnung mit Corona-Massnahmen

    Sehr geehrte Foren-Mitglieder,

    bereits schon einmal habt Ihr mich in der Entscheidungsfindung unterstützt. Gerade erst habe ich meine Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und ich bin auf ein Problem im Kitaalltag gestoßen : Zum neuen Kitajahr werden in der Einrichtung, in der ich tätig bin, Krippenkinder langsam zu Beginn in Begleitung der Bezugskräfte an die Elemantarebene gewöhnt- also eine interne Eingewöhnung. Nun soll aufgrund der Corona-Maßnahmen dies nicht mehr möglich sein, da die Kinder nicht täglich zwischen den Krippen- und Elementarbereichen wechseln dürfen. D.h.: Die U3 Kinder kommen und müssen bleiben. Personaltechnisch ein Balanceakt, da auch Kinder noch in der Krippe verbleiben, von der verkürzten Eingewöhnungszeit von 3 auf 1 Woche kaum zu reden. Meine Frage geht dahin: Sind diese Vorschriften tatsächlich so oder ist das eine Auslegungssache des Trägers?

    Ich möchte den Kindern Sicherheit und Zeit zum Ankommen bieten und nicht nur ein Durchschleusen, dafür brauchen sie eine vertraute Basis, um sich auf Neues einlassen zu können. Ich freue mich über Eure Antworten

    #2
    Sehr geehrte Hampiwoman,
    Nach meiner Kenntnis sind die VORSCHRIFTEN zumeist sehr viel klüger, als sie nach dem Weitersagen ("stille Post") erscheinen. Die wirklich verbindlichen Vorschriften (es sei denn Ihr Träger hat Ihnen verbindliche konkrete Vorgaben gemacht) sind meist abstrakte Verhaltensorientierungen ("möglichst wenig Wechsel der Personen, lüften,..."), die jede Kita auf ihre konkreten Bedingungen herunterbrechen muss.
    Leider erwarten auch viele Kitas konkrete Vorgaben und leider lassen sich manche Träger, Gesundheits- oder Jugendämter dazu hinreißen, KONKRETE Vorgaben zu machen. Dabei ist doch jede Situation, jede Kita... anders und die Fachkräfte für die Organisation eines kindeswohl-gewährleistenden Betriebs sind die Pädagogen. Diese müssen entscheiden, wie mit den Vorgaben der anderen Stellen umzugehen ist. In der Regel handelt es sich um Abwägungen: Infektionsschutz gegen persönlichen Kontakt, gegen körperliches Trösten... Das sind objektive Gegensätze zwischen denen man einen vernünftigen WEg suchen muss. Weder sollten sich ErzieherInnen in einen Ganzkörperkondom einschließen und Kinder durch die Maske ansprechen - noch sollten sie allem Infektionsrisiken in den Wind pusten und sich verhalten wie immer. Fachkompetenz ist gefragt!
    Schreiben Sie doch mal, aufgrund welche Vorschriften (vom WEM erlassen, WIE genau formuliert..) Ihre interne Eingewöhnung behindert wird.
    Es grüßt freundlich
    Detlef Diskowski

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      #3
      Meine Recherche und Nachfrage in der Kita ergab folgende Antwort: Um Infektionsketten gering zu halten und nachvollziehbar zu machen, sollen keine generellen bzw. bei der internen Eingewöhnung zeitweise Wechsel innerhalb der unterschiedlichen Ebenen stattfinden zumindest außerhalb der Randzeiten. Die Verantwortlichkeit hierfür obliegt der Leitung, so dass die Entscheidung der Art und Weise einer internen Eingewöhnung unter den gegebenen Umständen der Leitung zukommt. Die Unterschiedlichkeit zeigt sich in zwei Kitas des selben Trägers in der Handhabung durch die Leitungen - im Gegensatz zur Kita, in der ich tätig bin, erfolgt in der anderen eben die zeitweise langsame interne Eingewöhnung mit dem verbundenem Wechsel der Ebenen.

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        #4
        Also liegt die Entscheidung in der Kita, bei der Leitung! Das ist doch auch vernünftig, weil nur unter Berücksichtigung der konkreten Situation entschieden werden kann, wie Infektionen am besten eingegrenzt werden können. Wie könnte denn für alle Einrichtungen gleichermaßen - ohne die räulichen, personellen, pädagogischen Rahmenbedingungen zu kennen - eine möglichst angemessene Schutzstrategie entworfen werden???? Dann gibt es natürlich auch bei einem Träger, in einer Stadt, in einem Land... unterschiedliche Umgehensweisen.
        Es grüßt freundlich
        Detlef Diskowski

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